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Dafür gibt es mehrere Gründe:
In der heutigen Zeit werden Noten kaum noch im traditionellen Notenstich gefertigt sondern fast ausschließlich im Computernotensatz. Der Grund dafür ist vor allem eine Kostenfrage: Mit dem Computer lassen sich Noten heute sehr viel schneller und damit preiswerter setzen. Außerdem ist der Computer sehr viel flexibler. Z. B. läßt sich ein gefundener Druckfehler ohne Probleme in der Computerdatei ändern, und bei der nächsten Auflage erscheint ohne gravierende Mehrkosten bereits die korrigierte Version. Zwar kann auch eine Druckplatte in gewissen Grenzen geändert werden, nur ist dies eben sehr viel aufwendiger, und oftmals kommt man an einem Neustich der betreffenden Seite nicht vorbei.
Durch die Ansprüche der Musikverlage sind die anspruchsvolleren Computernotensatz Systeme in den letzten 15 Jahren einer Evolution ausgesetzt gewesen. Durch immer leistungfähigere Computer und ausgereiftere Programme, aber auch durch die Konkurenz auf dem Markt gibt es heute mehrere Notensatzprogramme für gängige Computersysteme zu Preisen die auch der Privatanwender zur Not noch bereit ist zu investieren.
Auf dem Markt der Notensatzprogramme ist in den letzten Jahren eine Art Glaubenskrieg ausgebrochen. Am offensichtlichsten ist der Glaubenskrieg zwischen den beiden Programmen Sibelius und Finale. Das hängt vor allem damit zusammen, daß die beiden Programme ähnliche Zielgruppen, vergleichbare Preise, und, wenn man einmal das Gesamtbild betrachtet, einen ähnlichen Funktionsumfang bieten. Notensatzfirmen propagieren oft eines dieser beiden Programme und begründen das mit Mängeln des anderen. Da wollen wir uns heraushalten. Es steht für uns völlig außer Frage, daß beide Systeme eine Menge Vorteile haben, und daß jedes für sich dem Konkurrenten in Teilbereichen überlegen ist.
Leider ist offenbar inzwischen durch die erschwinglichen Programme auch der Eindruck entstanden, jederman könne mit Hilfe eines geigneten Programms perfekt Noten am Computer setzen. Das ist nicht so. Zum Notensatz gehört neben einem guten Programm auch eine sehr gute Kenntnis von Satz- und Stichregeln, sowie im Falle von sogenannten "Urtext" Ausgaben auch ein hohes Maß an musikwissenschaftlicher Vorkenntnis. Zudem sollte ein Notensetzer mit der Praxis vertraut sein, um zum Beispiel sinnvolle Umblätterstellen einzurichten, aber auch um ein möglichst gut lesbares Notenbild zu erstellen.
Allzu oft wird daher für vermeintlich aufwendigen Notensatz viel Geld ausgegeben, obwohl das Ergebnis dann in fast jeder Hinsicht zu wünschen übrig läßt:
Wir setzen zum Notensatz ausschließlich das Programm Finale ein. Finale erlaubt es, das Notenbild in fast allen Details anzupassen, und wir haben eine Menge Arbeit in unsere Voreinstellungen investiert, um ein wirklich perfektes Notenbild zu erhalten. Nicht zuletzt durch unsere Vorlagen sind wir in der Lage, mit wenig zeitraubender Nacharbeit zum perfekten Ergebnis zu kommen.
Außerdem bietet Finale die Möglichkeit, sogenannte Plug-Ins in das Programm einzubinden, die den Funktionsumfang erhöhen, und Aufgaben, die manuell eine Menge Zeit erfordern würden, schnell zu automatisieren. Plug-Ins können dabei von Drittanbietern erstellt werden, und in den letzten Jahren sind auf diese Weise eine Menge Erweiterungen entstanden. Viele dieser Plug-Ins verbessern auch die Qualität des Notenbildes. Einige der erhältliche Plug-Ins gehen auf Ideen von uns zurück, oder sind in Zusammenarbeit mit uns entwickelt worden. Dadurch sind wir in der Lage ohne umständliche Handjustierung die meisten Satzprobleme mit einem Klick zu korrigieren. Gerade die Entwicklung diverser Plug-Ins von Drittanbietern hat die Fertigstellung von Partituren mit Finale enorm beschleunigt - was am Ende vor allem unseren Kunden zu Gute kommt.
Unter Notenbeispiele können Sie sich selbst einen Eindruck von unserem Notenbild machen.
Unser hochwertiges Notenbild und unsere hohen Ansprüche sind übrigens auch Coda (Hersteller von Finale) bekannt, die uns deshalb als Betatester speziell für die Qualität des Notensatzes engagiert haben.
Wir haben für Generalbaßziffern spezielle Zeichensätze, die es uns erlauben, auch noch so ausgefallene Bezifferungen in Ihre Noten zu setzen. Wir können zwischen verschiedenen Durchstreichungen unterscheiden.
Wir können auch ausgesetzte Generalbaßstimmen anfertigen. Wenn Sie mehr als nur eine einfache Aussetzung wünschen, setzen wir dazu einen Experten ein, der selber lange Jahre Erfahrungen im Generalbaßspiel sowohl auf dem Cembalo als auch auf der Orgel hat, und sich damit bestens auskennt.